Aktuelles
22.07.2011
Abschluss der Spendenaktion am 31.7.2011
Das Eröffnungsfest der Gaffenberg-Sommerfreizeiten 2011 ist zugleich Abschluss der bisher größten Spendenaktion in der Geschichte der Bürgerstiftung Heilbronn. mehr
24.05.2011
Knorr Suppen für den Gaffenberg
Seit dieser Woche können Knörrli-Kindersuppen von Knorr an zahlreichen Verkaufsstellen im Lebensmittelhandel zu Gunsten des Gaffenbergs gekauft werden. Metzgerei Reinwald, Metzgerei Geiwiz, Metzgerei Staab, Metzgerei Klumpp,...mehr
01.03.2011
Wir danken unseren Unterstützern
Die Heilbronner Bürgerstiftung dankt allen Kooperationspartnern, insbesondere der Heilbronner Stimme, den Agenturen "Hammer & Rall Media", "Projekt-X AG" und "Hettenbach GmbH & Co KG", unserem "Redaktionsteam" Gerd Kempf und Dr....mehr
Gaffenberg – Eine über 80-jährige Erfolgsgeschichte
1927 begann mit der ersten Waldheimfreizeit auf dem Gaffenberg die Geschichte des inzwischen größten Walderholungsheims Europas.
Pfarrer Theodor Zimmermann ist es zu verdanken, dass sich bereits in den vorangegangenen Jahren zahlreiche Sympathisanten für die Waldheimbewegung fanden. Nachdem Schumachermeister Karl Hartmann im Frühjahr 1927 sein 38 Ar großes Wiesle auf dem Gaffenberg günstig zur Verfügung gestellt hatte, konnte mit dem Bau des zentralen Gebäudes, der „Schwarzen Halle“ (heute „Rote Halle“), einer Holzbaracke mit Küchentrackt begonnen werden. Wenige Monate später konnten die ersten 200 Kinder auf dem Gaffenberg zur Stadtranderholung begrüßt werden.
In den folgenden Jahren sollte der Gaffenberg zu einer stabilen Größe für Heilbronn werden. Während der NS-Zeit gelang es sogar den massiven Anfeindungen zum Trotz, sich als ein Gegenmodell gegen die Absichten des totalitären Staates zu behaupten. Den Gleichschaltungen der NS-Herrschaft konnte eine gelebte Vielfalt für und mit den Kindern und Jugendlichen der Stadt entgegengehalten werden.
Selbst während der Kriegsjahre gelang es Jahr um Jahr mit der üblichen Sorgfalt und Hingabe die Kinderfreizeiten durchzuführen. Im Frühjahr 1945 war daher vieles unklar, aber eines stand fest: die Heilbronner Kinder mussten während des Sommers heraus aus den Trümmern hinaus auf den Gaffenberg! 1946 werden die Gebäude mit großer Unterstützung von Heilbronner Firmen und Privatleuten wiederhergestellt.
Der rege Zuwachs der Teilnehmerzahlen veranlasst von 1948 zur steten Erweiterung des Geländes und zum Bau weiterer bis heute wesentlicher Gebäude. Bis 1994 wird das Freizeitgelände auf 3,8 ha gewachsen sein.
Die Attraktivität des Freizeitgeländes zieht mit den Jahren zahlreiche weitere Besucher in den Bann des Gaffenbergs:
1958 entstanden so unter Federführung von Rektor Kraft die „Schulwochen im Freien. Rund 1000 Heilbronner Schulkinder nutzten seitdem alljährlich das Freizeitgelände auf dem Gaffenberg in einer Art Freizeitunterricht schon vor den Sommerfreizeiten und auch noch im Herbst.
Mit der Durchführung des ersten Kulturtage-Festivals auf dem Gaffenberg 1986 mit auftretenden Künstlern und Bewirtung gewinnt Heilbronn eine bald deutschladweit bekannte Kulturveranstaltung. Der im selben Jahr gegründete „Heilbronner Kulturtage e.V.“ veranstaltet das Festival bis heute.
Was 1927 mit rund 200 Kindern begann ist inzwischen zum größten Waldheim Europas geworden. Schritt für Schritt wurde das Gelände erweitert und neue regenfeste Hallen errichtet: So die „Waldkirche“ (1938), die Liegehalle und die „Aukirche“ (1948) sowie die „Neue Halle“ oder auch „OT“ für „Onkel und Tanten“ (1951). Als Höhepunkte dieser notwendigen baulichen Erweiterungen dürfen die Errichtung des großen Gaffenberg-Zeltes (1973) und des so genannten „Neubaus“ (1977) mit seinem Bettentrakt gesehen werden.
Eine ausführliche Chronik des Gaffenbergs finden sie unter: www.gaffenberg.de/historisches.htm






